Viel Raum für Freizeit und Erholung bietet das Naherholungszentrum Jersleber See mit seinem Campingplatz. Er liegt nördlich der Ortschaft Meitzendorf am Mittellandkanal. Im Jahr 2005 begann eine Modernisierung des Areals. Das Badewasser wurde in den vergangenen Jahren vom Kreisgesundheitsamt in die Qualitäts-Kategorie "gut geeignet" eingestuft.
Ein weitereres Badeseegebiet sind die Barleber Seen (Camping-, Bade- sowie Surfgewässer). Sie liegen ganz in der Nähe des Wasserstraßenkreuzes. Das größte Badegewässer der Region zählte schon bis zu 12 000 Badegäste am Tag.
Durch die vielen neu entstandenen Radwege ist es möglich, rund um Barleben ausgiebige Radtouren zu machen um anschließend in Ausflugsgaststätten Rast zu machen.
Auerbachs Mühle, westlich Wolmirstedts, gehört gewiss zu den sehenswerten Rastplätzen nach einer Radtuor.
Nicht nur auf dem Mittellandkanal oder auf der Elbe, auch auf der Ohre, der Namensgeberin des Landkreises, sieht man im Sommer öfter Paddler, die in ursprünglicher Landschaft Entspannung auf dem Wasser suchen.
Wandergebiet in reizvoller gepflegter Landschaft ist der Park zwischen Haldensleben und Hundisburg knapp 15 Kilometer westlich von Barleben. Sein alter Baumbestand und die reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt mit Biotopen und alten Steinbrüchen lädt zu jeder Jahreszeit zur naturnahen Erholung ein. Das Schloss Hundisburg am Rande des Parks ist ein auf mittelalterlichem Areal gebautes Barockschloss und wird gerade aufwendig restauriert.
Nach einer Wanderung durch die Felder westlich der Ortschaft Ebendorf erreicht man hinter der A14 Dehmberg und Felsenberg (107 m ) ein kleines Landschaftsschutzgebiet am zum Urstromtal abfallenden Rand der Börde. Belohnt wird der Wanderer hier mit einer malerischen Aussicht auf Magdeburg, die Elbauen und die riesigen Kalihalden von Zielitz.
Die 1200 Jahre alte Domstadt Magdeburg, Elbestadt und Landeshaupstadt Sachsen-Anhalts, ist in kaum zehn Minuten von Barleben zu erreichen. Für Besucher ist sie nicht nur Einkaufszentrum, sondern eine reizvolle Großstadt mit viel Grün und interessanten kulturellen und sportlichen Angeboten. Namen aus der Historie wie Otto-von-Guericke, Georg Philipp Telemann, Eike von Repgow sind ebenso Markenzeichen der Stadt wie Doctor Eisenbart oder Till Eulenspiegel. Magdeburg bietet beste Möglichkeiten für Kultur, Freizeit und Erholung.
Mehrere Theater und Kleinkunstbühnen, Konzerthalle und Museen, Bibliotheken und Galerien, Zoo und Gewächshaus sind gern besuchte Kulturstätten. Der Elbauenpark mit dem Jahrtausendturm, der Stadtpark und der Herrenkrugpark sind wie der Neustädter See Orte der Entspannung und Erholung in der Natur. Viele Schwimmhallen und ein Erlebnisbad werden von Groß und Klein genutzt. Magdeburgs Geschichte brachte eine Vielzahl bemerkenswerter Bauten hervor.
Der Dom ist das herausragende Bauwerk von prächtiger Architektur und mit 105 Metern Höhe Blickpunkt der Silhouette und Wahrzeichen der Stadt. Ein neues Wahrzeichen entsteht gerade einen Steinwurf entfernt am Rand des Domplatzes. Das letzte Werk des Künstlers und Architekten Friedensreich Hundertwasser, die "Grüne Zitadelle", ein skurriles Wohn- und Geschäftshaus, bunt und gegen die Geometrie.
Die Elbe östlich von Barleben ist mit ihren weiten Auen und kleinen Waldgebieten, den zahlreichen Altwässern und verlandeten Flussschlingen, ein naturnahes Wander- und Erholungsgebiet mit reizvoller Tier- und Pflanzenwelt. Im Spätsommer sind die Wiesen oft mit Champignons und Riesenbovisten übersät.
Der Auenwald "Küchenhorn" war einst Kuh- und Kälberweide und erstreckt sich nordöstlich von Barleben hinterm Mittellandkanal bis nach Glindenberg an der Elbe. Er hat als naturbelassenes Ohreareal teilweise Urwaldcharakter. Als Wandergebiet ist er für die Naherholung beliebtes Ziel.
Weiter östlich bei Glindenberg findet man das derzeit berühmteste Bauwerk Sachsen-Anhalts das Wasserstraßenkreuz Elbe Mittellandkanal mit der längsten Kanalbrücke der Welt. Sie ist 918m lang und 35m breit. Eine Radtour entlang des Kanals ist erholsame Entspannung für die ganze Familie.
In unmittelbarer Nähe dazu liegen die Schleusen Rothensee und Hohenwarte sowie die historische Stahlkonstruktion des 1938 in Betrieb gegangenen Schiffshebewerks Rothensee. Technikbegeisterte stehen staunend vor dem Bauwerk das seit 60 Jahren so funktioniert wie am ersten Tag. Von den Schächten in der Erde bis zum Scheitel misst es fast 100 Meter.