Kirchenglocke wird zu Boden gelassen                                                                                       

Nach über 95 Jahren Geläut in guten wie in schlechten Zeiten hat Barlebens Kirchengemeinde die Ilse-Spoer-Gedenkglocke mit einem Gottesdienst verabschiedet. Um 12:10 Uhr schwebte am 2. Februar die 2,9 Tonnen schwere gusseiserne Glocke vom Turm der Barleber Kirche St. Peter und Paul. Im Zuge der umfassenden Instandsetzung des Turms musste schweren Herzens entschieden werden, dass die Glocke mit dem imposanten Durchmesser von 176 Zentimeter in den Ruhestand versetzt wird. Am Boden angekommen, wurde ihr ein würdiger Abschied beschert. Am Eingang zur Kirche wird sie vorläufig verweilen und darf angefasst werden. Im Zuge der weiteren Restaurierung des Glockenturms sucht der Gemeindekirchenrat noch nach einem Ersatz für die Ilse-Spoer-Gedenkglocke.
Die Schokoladenfabrikantenfamilie Heinrich und Elisabeth Spoer hatte die Glocke im Jahr 1922 in Gedenken an ihre Tochter Ilse, die im Alter von nur 13 Jahren verstarb, gestiftet.

Bildtext: In Barleben wurde im Zuge der Restaurationsarbeiten des Kirchturms der Kirche St. Peter und Paul die fast drei Tonnen schwere Glocke zu Boden gelassen. 

Kirchenglocke_Ruhestand

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